New Bento Picks

Schon klar, dass man für andere Leute nicht mehr alle Latten am Zaun hat, wenn man sich über die neuen Panda Bento Picks aus Japan freut. Aber mir ist ja grundsätzlich egal, wer was über mich denkt. Ich finde sie bezaubernd.

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Rum | Ron | Rhum

Rum ist eigentlich gar nicht so meins, ich trinke ihn wirklich nur im King Creole, weil Werner Berringer ihn so liebt, über 30 Sorten im Restaurant hat und ihn mir seit 20 Jahren immer schmackhaft macht. Etwas mehr über dieses Getränk zu erfahren, schloss also eine Bildungslücke und das Tasting hatte einige Überraschungen parat.

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Zunächst, dass die neue Besitzerin des Lokals, die wundervolle Samira Arrami, die Leidenschaft für das hochprozentige Getränk aus Zuckerrohr genauso teilt wie Werner, der an diesem Abend „nur“ wundervolle Kleinigkeiten aus der Küche an den Tisch der Taster schickte. Das gab mir, neben der Kochkunst von Tobias Schmidt, die ich schon kenne, erneut die Sicherheit, dass sich im King Creole nichts ändern wird, wenn der ehemalige Chef sich mehr zurückziehen wird.

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Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt des Tastings verraten, denn es wird sicher weitere geben, die ich nur empfehlen kann. Wir erfuhren, was es mit Rum | Ron | Rhum auf sich hat, woher er ursprünglich kommt und wo er heute nach welchem Verfahren produziert wird. Nach einen Rum Cocktail wurden die weiteren Beispiele pur aus dem Nosing Glas verkostet und wir hatte eine Menge Spaß dabei, die einzelnen Noten herauszuschmecken und zu benennen. Da Rum nichts beigesetzt wird, außer manchmal Zuckercouleur zur Farbgebung, waren Unterschiede wirklich erstaunlich.

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Die Hintergrundinformationen waren kurzweilig und in einem Handout für Zuhause nachlesbar. Ich persönlich habe mir alle Rumgläser am Tisch behalten, um nochmal 1 gegen 3 usw. verkosten zu können und hätte mir das auch für die anderen Teilnehmer gewünscht. Vielleicht wird das im nächsten Tasting umgesetzt. Mir hat gut gefallen, dass alle vorgestellten Sorten aus einem Preissegment (um die 35 Euro pro Flasche) stammten, da sie so besser vergleichbar sind, als wenn man 10 Euro gegen 70 Euro stellt.

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Wenn ich mir aus der Reihe einen Rum kaufen sollte, würde ich mich für Don Papa entscheiden. Er passt wunderbar zum Dessert, schmeckt irgendwie nach Orange und gar nicht so butterig, wie einige der anderen Sorten, die ich lieber zum Backen verwenden möchte. Der typischste von allen, der so schmeckt, wie wir Anfänger uns Rum vorstellten, ist sicherlich der Plantation.

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Das Rum Tasting (59 Euro mit Wasser, 6 Rum und zahlreichen Kleinigkeiten aus der Küche) hat uns jedenfalls schlau, satt, zufrieden und leicht angetüddelt in die Nacht an unsere Fahrer übergeben. Bis auf das junge Paar, das sich noch je 2 anderen Sorten aus der Karte bestellt hat…

Hier noch ein Blick auf ein paar der Häppchen. Das Dessert muss ich allerdings leider verschlingen, bevor ich es knipsen konnte…

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essen3Danke an das Team des King Creole!

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Chili con Carne

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Vielleicht habe ich das Rezept noch nie eingestellt, weil ich nicht weiß, wie man es richtig schreibt. Aber kochen kann ich es. Ich hab‘ da ein paar Tricks…

Ich verwende:

Rinderhack
Zwiebeln
Knoblauch
Tomatenmark
Dosentomaten und frische Tomaten
frische Chilischoten
verschiedene Sorten Bohnen aus der Dose
Dosenmais
Rotwein
Kaffee
Zimt
Chiliflocken
Cayennepfeffer
Paprikapulver
Kreuzkümmel
Pfeffer und Salz

Ist alles kein Hexenwerk. Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Hackfleisch portionsweise dazu, damit es immer gut braun werden kann. Tomatenmark mit anrösten, dann mit Rotwein ablöschen und leicht einköcheln lassen, dann die Tomaten dazu. Eine Stunde köcheln lassen, dann Mais und Bohnen und Gewürze dazu, 15 Minuten später ist es fertig.

Kommen wir zu den Details und Feinheiten und Tricks und Kniffen.

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Wichtig ist es, das Hack portionsweise anzubraten, damit es braun wird und kein Wasser zieht und dann kocht, statt zu braten.

Ablöschen mit Rotwein bringt bei Rindfleisch immer den Geschmack nach vorne. Ein Schluck Kaffee gibt den Western-Touch. Kreuzkümmel und Zimt sind die Geheimzutaten neben Basics wie Chilipulver, frischem Chili, Cayennepfeffer und normalem Pfeffer.

Die Prise Zucker muss ich nicht erwähnen. In jedes salzige Gericht gehört eine Prise Zucker und in jedes süße Gericht eine Prise Salz.

Mein Trick ist zudem, nicht nur Kidneybohnen zu verwenden, sondern auch dicke weiße Bohnen oder irgendwelche anderen weißen Bohnen in Tomatensauce.

Ach, die Tomaten. Der Hauptbestandteil sind Dosentomaten, weil die reif in die Dose kommen und wirklich richtig nach Tomate schmecken. Ich mache aber immer frische Tomaten dazu. Wenn ich das Chili im Sommer mit eigenen Tomaten aus dem Garten mache, die ich reif ernte, dann brauche ich keine Dosentomaten.

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Ach, Rezepte schreiben kann ich nicht, aber Ihr wisst, was ich meine.

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Ich möchte nicht mehr ohne diese 6 Dinge arbeiten

Ich stehe jeden Tag in meiner winzig kleinen Fachwerkhaus-Küche und an durchschnittlich fünf Abenden in der Woche bringe ich ein warmes Essen auf den Tisch, was in den meisten Fällen sogar ziemlich lecker ist. Naja, bis auf ein paar wenige Ausnahmen.

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Unvergessen sind mir diese Nudeln mit Basilikum-Knoblauch-Sauce nach Jamie Oliver. Sie mussten tatsächlich nach dem ersten Bissen entsorgt werden. Jamie und ich haben irgendwie andere Vorlieben, was die Dosierung von Knoblauch betrifft.

Warum ich es mir aber an einem Ort, an dem ich wirklich gerne und vor allem oft bin, viele Jahre lang selbst so schwer gemacht habe, weiß ich manchmal selbst nicht. Heute stelle ich meine Küchenlieblinge vor, die ich mir eigentlich viel zu spät nach jahrelanger Quälerei erst zugelegt habe und mich frage, warum ich das nicht früher gemacht habe. Es sind die Dinge, die ich wirklich jeden Tag benutze.

Top Platz 6

Herd mit Ceranfeld. Er lässt sich einfach viel besser sauber machen als der mit Kochplatten und ist auch wirklich einen Schritt schneller. Was hab‘ ich früher an eingebrannten Essenresten rumgekratzt und sie nie wirklich wegbekommen. Heute geht das ruckzuck mit einem feuchten Läppchen. Man kann die Töpfe und Pfannen einfach hin- und her schieben und damit ganz schnell die Hitze regulieren. Ach, er ist einfach  wunderbar. Vermutlich hat jeder außer mir bereits so ein Teilchen und ich schwärme ca. 20 Jahre zu spät (wie bei dem Flachbildfernseher neulich), aber bei mir dauert die Erkenntnis bekanntlich manchmal etwas länger.

Top Platz 5

Mein Schneidebrett von Tischkultur in Karben. Es ist wunderschön und hat seinen festen Platz auf meiner Arbeitsfläche. Naja, eigentlich IST es meine Arbeitsfläche, denn größer ist die Küche nicht. Drunter liegt eine Anti-Rutsch-Matte, damit es bombenfest steht, das funktioniert besser, als ein feuchtes Tuch. Man kann darauf auch anrichten, denn es macht sich gut auf dem Esstisch. Das Zwiebelkörbchen auf dem Foto ist übrigens auch von dort, denn neben alle praktischen Dingen, brauche ich auch schöne Sachen in der Küche.

Top Platz 4

Das Rosenthal-Geschirr aus den 50er Jahren. Mein Mann ist auch begeistert, wenn ich darin eindecke, denn er weiß dann sofort, dass ihm die Spülerei erspart bleibt. Dieses Geschirr fasst mir kein kluger Mensch an der ahnt, was ich mit ihm mache, wenn ausgerechnet die einzige Sauciere zu Bruch geht, die ich bisher nur einmal in meinem Leben gesehen und sofort gekauft habe.

Top Platz 3

Sollte man nicht glauben – aber mein Vakuumiergrät. Nicht nur das Fleisch für den Hund wird darin portionsweise verschlossen, auch an gebrochenes Stück Parmesan hält sich eingeschweißt sich viel länger. Und alles ist hübsch und ordentlich. Kommt mir jetzt bitte nicht mit Plastik und der Umwelt. Man muss auch mal praktisch denken. Und ehrlich sein dürfen.

Top Platz 2

Gute Pfannen. Ich besitze eine beschichtete Pfanne von Tefal und eine Edelstahl-Pfanne von All-Clad (die – Ihr ahnt es schon – niemand anfassen darf) und ein paar ausrangierte Teile, in denen sich jemand gerne mal ein Ei braten kann, falls ich 14 Tage verreist bin.

Top Platz 1

Die Messer. Ich habe 4. Ein WMF Brotmesser, ein Zwilling Allzweckmesser, ein großes Messer von Wüsthoff und meinen Porsche: Das Croma 301. Ein altes Ding habe ich behalten, damit der Herr des Hauses damit in der alten Pfanne rumkratzen kann, wenn er möchte – und ich weit weg bin.

Fazit Der Slogan irgendeiner Kosmetikfirma lautet: „Weil ich es mir wert bin“ und den würde ich gerne auf Küchenhelfer übertragen. Entsorgt billige Pfannen vom Kaffeeanbieter und stumpfe Messer aus dem Möbelhaus. Kauft Euch vernünftiges Equipment. Genauso wichtige wie tolle regionale Zutaten sind die Werkzeuge, um damit zu arbeiten. Es macht einfach hundert Mal mehr Spaß!

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Kochkurs im King Creole

Ich glaube kaum, dass jemand so viele Kochkurse besucht hat wie ich. Es werden so um die hundert gewesen sein. Naja, ich musste das tun, es war mein Job. Und gestern war ich doch tatsächlich freiwillig bei einem Kochkurs im King Creole… Seit fast einem Jahr hing ich Werner Berringer am Rockzipfel, er solle doch endlich mal wieder Kurse anbieten und in seiner Verzweiflung hatte ich zunächst einen eigenen, privaten, indem er mir alle Küchengeheimnisse verraten hat.

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Werner Berringer, Tina Meyer, Tobias Schmitt

Aber der Reihe nach. Sieben Jahre lang habe ich beruflich Kochkurse organisiert für die Genussakademie und anfangs auch einen bösen Fehler gemacht, nämlich eine Idee zu haben und diese dem Koch vorzuschreiben. Die Köche haben sich das angehört, alles zugesagt – und doch ihren Kurs so gestaltet, wie sie es vorher auch schon geplant hatten. Diese Methode ging also gründlich schief und es hagelte Beschwerden, weil meine Beschreibungen der Kurse wenig mit dem zu tun hatten, wie sie abliefen.

Aber so unterschiedlich wie die Köche und die Kochkurse waren, so hatten sie alle ihren Charme. Da auch die Besucher der Kurse völlig unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche haben, konnte ich aus der Not schnell eine Tugend machen: Ich habe schlicht und einfach den Koch gefragt, wir sein Kurs abläuft und das dann beschrieben. Und schon konnte jeder Teilnehmer den für sich passenden Kurs finden. Manche Köche zeigen alles, man darf aber nichts anfassen und nicht mitmachen. Mein Vater beispielsweise hat sich so einen Kurs ausgesucht, er wollte selbst nicht kochen, aber unbedingt mal einen Sternekoch ganz nah sehen und ihm auf die Finger schauen. Wie im Fernsehen, nur in echt. Bei anderen Veranstaltungen bekommt jeder Teilnehmer eine Schürze, hat sein Schneidebrett vor sich und macht jeden Schritt unter Anleitung selbst.

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Ich persönlich mag die Mischung aus beidem. Und so war es auch im King Creole. Im hinteren Raum mit viel Platz war der von allen Seiten gut einsehbare Kochtisch aufgebaut und eine Tafel für die Gäste, an der zwischendrin immer mal gemeinsam ein Gang gegessen wurde. Es war übrigens auch der erste Kochkurs, zu dem mein Hund Tara mit war, denn er fand nicht in der Küche statt und sie konnte einfach in ihrer Ecke liegen und warten, bis ihr Amuse Buche kam.

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Wie immer und wie es in jeder Menüfolge logisch ist, wurde zunächst das Dessert vorbereitet, da es kühlen oder fest werden muss. Die karamellisierte Kokoscreme war in 5 Minuten fertig. Kochen kann so einfach sein, wenn man weiß, wie es geht… Die Rezepte waren bereits ausgedruckt mit Platz für eigene Notizen, was ich auch wunderbar finde. Geleitet hat den Kurs erstmalig Tobias Schmitt, der neue Chefkoch des King Creole, da sich Werner Berringer langsam aus dem King Creole ein wenig zurückzieht. Er stand aber in der Hauptküche für das Restaurant und schickte nebenbei jeden Gang auch nochmal in ein paar Portionen für die Kursteilnehmer, damit auch bloß keiner verhungert. Manchmal fanden wir unsere eigenen Kreationen allerdings besser! Bei den frittierten Okras in pikanter Sauce kam sie exakt gleich aussehend perfekt aus der Küche – unsere waren irgendwie krumm und schief. Aber besser. Ätsch.

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Ich mag die Gruppendynamik bei Kochkursen, sie ist immer gleich. Es gibt immer einen, der nicht mitmachen will (naja, ich zum Beispiel) und immer einen, der dem Koch erklärt, wie es geht. Wichtig ist, dass jeder seinen Spaß hat und auch alle zusammen, und das war im King Creole der Fall. Kein Zwang. Jeder kann mitmachen oder nur zuschauen, ganz, wie er möchte. Tobias Schmitt hat jede Frage beantwortet und wirklich viele Geheimnisse der kreolischen Küche verraten. Es ist viel einfacher, als man denkt. In diesem Kurs erfährt man, wie die berühmte scharfe Cocktailsauce gemacht wird und der Coleslaw. Es gab Crab Cake, gefüllte Hähnchenkeule mit Ananas-Chutney, Fischfilet und Jakobsmuschel auf Süßkartoffelpüree mit Limonen-Mandel-Pesto und man kann es wirklich ohne Probleme zu Hause nachkochen.

kurs

Wer Fan der Creolischen und Cajun Küche ist, muss zu einem der nächsten Termine!
Am 02.11. 2016 findet der nächste Kochkurs statt.

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Ich geb mir ja am 28.12. 2016 auf jeden Fall auch das Rum-Tasting. Werner Berringer hat an sich schon über 30 Sorten Rum immer da und ein bis zwei pro Besuch probiere ich dann. Dass Rum so vielfältig ist, wusste ich vorher nicht und freue mich sehr auf diesen besonderen Abend.

Mein erster Kochkursbericht:
https://timefoodblog.wordpress.com/die-messer-der-meister/

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Holzkohle selbst herstellen

Heute verrate ich Euch, wie man ganz einfach zu Hause Holzkohle selbst herstellt. Es ist nicht ganz billig und kostet auch etwas Zeit – aber es lohnt sich.

500 Gramm Bio-Rindergulasch (ja, es muss Bio sein) im Bräter scharf anbraten. Mit sauteurem Rotwein ablöschen (ja, er muss sehr teuer sein). Großzügig mit Kubebenpfeffer und Flor de Sal anreichern. Wenn das eingeköchelt ist, mit Tomatenmark und Senf zu gleichen Teilen würzen und dann mit Wasser auffüllen.

Nun die Küchenuhr auf 30 Minuten einstellen. Danach erneut Wasser aufgießen.
Diesen Vorgang 4 x wiederholen.

So, nun kommt der Trick. Bei Vorgang 5 keinen Wecker stellen!

Nach ca. 60 Minuten kommt es zu einer Rauchentwicklung in der Küche, die schnell das gesamte Haus erfasst. Das merkt man dann schon. Entweder klingeln die Nachbarn oder der Rauchmelder geht los oder die Feuerwehr kommt.

Kann man 40 Minuten später wieder atmen, darf man sich die eigne, selbst hergestellte Holzkohle im Bräter stolz betrachten.

Ist nicht schwer! Nur teuer.

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Gourmetfestival 2016

Irgendwie komme ich gerade nicht dazu, Urlaub zu machen. Also musste es zumindest eine kleine Auszeit sein. Meine persönlichen Kriterien sind dabei immer ein Pool, dass der Hund mit darf und dass es gutes Essen gibt. Hier gab das Essen den Ausschlag für die Entscheidung, da ich auch das Kempinski Gourmet Festival am Sonntag besucht habe – es wurde also das Kempinski Hotel Frankfurt.

Dass Hunde hier herzlich willkommen sind und sogar zum Frühstück mitgenommen werden dürfen, weiß ich ja schon. Aber die neuen Pools hatte ich noch nicht gesehen. Der neue Innenpool ist groß und die gesamte Einrichtung dort stilvoll. Sofas als Ruhezonen und bequeme Liegen. Nicht zu protzig, trotzdem edel, irgendwie genau richtig. Und der beheizte Außenpool ist auch der Knaller, denn wie viele Jahre bin ich im wunderschönen Park immer um den See rumgelaufen und habe bedauert, dass ein Badevergnügen dort verboten ist (ist es natürlich immer noch). Nun kann man endlich auch draußen planschen.

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Zum Abendessen ging es dieses Mal erst kurz in die Torschänke, um Oliver Stevens zu begrüßen, und danach in den EssTisch. Die Bouillabaisse gehört zu den besten, die ich je gegessen habe. Gehaltvoll und kräftig mit schöner Edelfischeinlage. Den Feldsalat mit Apfelweindressing, Entenbrustschinken und einer guten Portion Foie Gras (ja, ich esse sie und zwar verdammt gerne) werde ich auch bald wieder genießen. Ein perfekter Heilbutt und Hummer mit Jakobsmuschel waren die beiden Hauptgerichte. Endlich mal eine Speisekarte, auf der sich nicht nur die Menüs finden, die man überall bekommt.

Das Gourmet-Festival am nächsten Tag war mit über 30 Gastro-Ständen ein wirklich wunderbares Sommer-Event. Juan Amador, Christoph Rainer, Wolfgang Otto und viele andere tolle Köche und Gastronomen präsentierten ein sehr unterschiedliches Spektrum an kleinen Leckereien.

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Hoteldirektorin Karina Ansos und ihr Küchenchef Simon Proschka haben wirklich an alles gedacht. Dezente musikalische Untermalung durch eine Liveband, Kaffee-, Tee- und Fruchsaftstände, zahlreiche Winzer, Käse der Hungener Käsescheune und wundervolles Eis – alles war vorhanden.

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Simon Proschka, SRA BUA

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Karina Ansons, Mirko Reeh

Mich hat es besonders gefreut, ein paar Köche wieder zu treffen. Mario Lohninger, Mirko Reeh, Dario Cammarata und Joachim Elflein hatten auch einen sehr schönen Nachmittag auf dem Fest.

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Mario Lohninger mit Familie

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr!

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