Käsekuchen ohne Boden

„Backen gehört ohne Zweifel zu den schönsten und dankbarsten Aufgaben der Hausfrau.“
(Das praktische neue Kochbuch, 1953)

stück

Um das Backen habe ich mich bisher irgendwie herumgedrückt, weil man da nicht so frei Schnauze improvisieren kann, sondern alles genau abwiegen muss. Bei meiner Suche nach einem einfachen Rezept für Käsekuchen fand ich die gleiche Zutatenliste aber mal mit 3 Eiern, mal mit 6 Eiern. Auch seltsam.

Ich habe mich nun erst mal für einen Käsekuchen ohne Boden entschieden, der scheint recht simpel zu sein. Hier die Zutaten:

200 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
1 kg Quark
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
50 g Rosinen
etwas Zirtonenabrieb

Die Zutaten müssen Zimmertemperatur haben, vor allem die Butter sollte schön weich sein. Zunächst eine Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten. Ich habe zuvor noch Backpapier auf den Boden geklemmt und dann erst alles mit Butter eingerieben. Danach mit Mehl bestäubt.

Butter und Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben und verrühren. Dann den Quark dazugeben und am Ende die Speisestärke, das Backpulver und die Rosinen. Das war es schon.

Tipp: Die Eier zuerst in einer Schüssel aufschlagen. So geraten keine Schalenreste in den Teig.

teig

Die Masse in die Springform füllen und bei 170 Grad, Ober- und Unterhitze, 1 Stunde backen. Der Kuchen geht ziemlich auf beim Backen und fällt erst beim Auskühlen wieder in sich zusammen.

rand

Tipp: Zum Ende mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen gar ist: Ein Holzstäbchen in den Kuchen pieksen. Wenn Teig daran hängt beim Rausziehen, braucht er noch Zeit. Ist es sauber, ist der Kuchen fertig.

Der Kuchen muss gut ausgekühlt sein, bevor man die Springform löst und er angeschnitten werden kann. Er schmeckt kalt am besten, also sollte man sich gedulden. Es lohnt sich.

fertig

Advertisements